Seit 5 Generationen ist unsere Familie mit der Klavierbaukunst und dem Handel verbunden.
1859
Am 6. März 1835 wird Heinrich Schulz in Börnecke im Harz geboren. Der Sohn des Leinwebermeisters Johann Schulz erlernt das Klavierbauhandwerk, wird Klavierbaumeister und 1859 Teilhaber bei der Firma Steinweg in Braunschweig.
1865
Theodor Steinweg verkauft den Herren Grotrian, Helfferich und Heinrich Schulz seine Fabrik in Braunschweig und wandert aus nach Amerika. In New York leitet er mit seinem Vater die Produktion der weltbekannten Instrumente Steinway & Sons.
1869
Die bekannten Instrumente aus Braunschweig tragen den Namen Grotrian, Helfferich, Schulz, Th. Steinweg Nachf.
1873
Der Hof-Pianoforte-Fabrikant Heinrich Schulz stirbt im Alter von 38 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Seine Söhne Albert und Franz werden von der Mutter erzogen. Franz wird Kaufmann, Albert Klavierbauer.
1888
Albert und Franz Schulz gründen 1888 die Firma Gebr. Schulz in Mainz. Der Klavierbauer und Konstrukteur Albert Schulz arbeitet an der Entwicklung neuer Ideen. Neue Resonanzsysteme lässt er patentieren. Eine Geige mit runden Zargen, gefertigt aus zwei massiven Stücken Klangholzes, gibt Zeugnis von seinem Erfindergeist. Diese Violine befindet sich in der Sammlung Schulz.
1931
Als Albert Schulz 1931 stirbt, hat er das Unternehmen mit viel Mühe durch die schlechte Zeit der Weltwirtschaftskrise gerettet. Sein Sohn Günter übernimmt das Geschäft in Mainz. Sechs Jahre später wird Günter Schulz Soldat. Die Geschäftsräume werden während des 2. Weltkrieges mehrfach von Bomben getroffen und schließlich im September 1944 völlig zerstört.
1937
Am 22. Juli 1937 heiraten Günter Schulz und Johanna Fey. Mit ihren Kenntnissen als staatlich geprüfte Klavierlehrerin ergänzt sie in bemerkenswerter Weise die handwerklichen Fähigkeiten ihres Mannes.
1948
Durch eine Verwundung und mit viel Glück der Kriegsgefangenschaft 1945 entgangen, beginnt Günter Schulz mit seiner Frau Johanna das Unternehmen in Wiesbaden wieder aufzubauen. Das Unternehmen trägt jetzt den Namen Piano-Schulz.
Mit einem Fahrrad fährt Günter Schulz zu seinen Kunden (bis Limburg) und stimmt mit geborgtem Werkzeug deren Klaviere. Im Zietenring 6 richtet er eine Werkstatt ein, in der schon bald größere Reparaturen ausgeführt werden.
1954
Umzug in das größere Ladenlokal in der Bahnhofstraße 14.
1959
Herward Schulz beginnt seine Ausbildung im elterlichen Betrieb. Bei Besuchen im In- und Ausland lernt er die verschiedensten Fertigungsarten der Klavierhersteller kennen. Er trifft in der Auswahl der geführten Marken die wichtige Vorentscheidung für seine Kunden. Auf seinen Rat können Sie sich verlassen.
Erika Schulz hat ihre mehr als 40-jährige Erfahrung mit Tasteninstrumenten durch ein technisches Praktikum in einer bedeutenden deutschen Klavierherstellung vertieft.
1962
Umzug in das neu erworbene Haus Mühlgasse 11-13. Endlich können Flügel und Klaviere in großer Auswahl in drei Stockwerken präsentiert werden.
2003
Christoph Schulz setzt mit seiner Frau Sabine die Familientradition in der fünften Generation fort.
Bei Steinway & Sons in Hamburg wird er in 3,5 Jahren zum Klavierbauer ausgebildet. Nach seiner Gesellenzeit in unserer Klavierbauwerkstatt baut er einen Grotrian-Steinweg Flügel Concert 225 als Meisterstück und legt seine Meisterprüfung am 29. November 1994 ab. Seit 2003 leitet Christoph Schulz die Firma Piano-Schulz.
Sabine Schulz, Pianistin und Klavierpädagogin, spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Klavier und studierte an der Hochschule für Musik Würzburg Klavier als künstlerisches Hauptfach. Dort legte sie 1989 ihre Diplomprüfung ab. Regelmäßige Konzerttätigkeit.
2008
Piano-Schulz feiert sein 120-jähriges Jubiläum!